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Von Bauherren und Nachunternehmern Bauen ist eine Freude! Von der Grundsteinlegung zum Richtfest bis zur Schlüsselübergabe warten jede Menge Arbeit und Spaß. Doch was muss man als Bauherr bei der Ausschreibung der Leistungen beachten? Worauf muss das ausführende Bauunternehmen seinen Fokus legen? Selbst wenn die auszuführende Leistung sehr gut beschrieben wurde, wird sich erst auf der Baustelle zeigen, ob sie so ausführbar ist. In diesem Blog werdet ihr alles Wissenswerte über das Thema Bauen erfahren. Welche Arten der Ausschreibung gibt es, braucht man eine Bauüberwachung? Was ist bei Streitigkeiten zu tun? Alles spannende Fragen, die auf Antworten warten. Davon gibt es hier genug für euch. Fühlt euch eingeladen, in die Welt des Neubaus einzutauchen.

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Einhausungen – Umweltschutz gegen störende Emissionsquellen

Mit dem fortschreitenden weltweiten Klimawandel ist das Bewusstsein für die Umwelt immer mehr in den Vordergrund getreten. Das größer werdende Verkehrsaufkommen, besonders in den Ballungsgebieten großer Städte, erfordert weitreichende Maßnahmen zum Schutz der Menschen vor störenden Umwelteinflüssen. Diese Einflüsse können durch Lärm, Staub oder den Ausstoß klimaschädlicher Abgase entstehen. Einhausungen von Maschinen in Produktionsunternehmen bis hin zu ganzen Straßenzügen können eine wirkungsvolle Maßnahme sein, um störende Umwelteinflüsse von den Anwohnern der betroffenen Gebiete fernzuhalten. Die völlige Ummantelung einer Störquelle ist eine kostspielige Investition, die aber zum Schutz von Leben und Gesundheit der Menschen erforderlich ist.

Einhausungen im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr und der Schiene

Um den Durchgangsverkehr in den Innenstädten zu entlasten, wurden in der Vergangenheit viele Umgehungsstraßen gebaut, die heute teilweise in der Form von mehrspurigen Stadtautobahnen vorhanden sind.

Mit Blick auf die Expansion vieler Städte entstehen viele neue Wohngebiete, die sich ihrerseits wieder an die Peripherie der Städte herangetastet haben. Durch diese Baumaßnahmen rücken Wohngebiete jetzt wieder nahe an die als Stadtumgehung gebauten Straßen heran. Zum Schutz der direkt betroffenen Bevölkerung reichen Lärmschutzwände oft nicht aus. Da sich der Schall nach oben bewegt und auch die Abgase der Autos in der Luft sind, wird die komplette Einhausung von ganzen Straßenabschnitten als eine sinnvolle Alternative angesehen. Im Straßenbau gibt es auch Teileinhausungen, bei denen auf der unbewohnten Seite der Einhausung die Seite offen ist, damit Lärm und Abgase zu dieser freien Seite hingeleitet werden können. Diese Variante ist im Bau kostengünstiger. Im Gegensatz zur kompletten Ummantelung entfallen hier die Kosten für Beleuchtung und Belüftung der Strassenanlage. Auch Fluchtwege und die strengen Auflagen des Brandschutzes müssen bei einer Teileinhausung nicht beachtet werden.

Sonderformen der Einhausung gibt es in bergreichen Regionen. Hier ist der schutzbedürftige der Individualverkehr. Die Einhausung erfolgt in diesem Fall zum Schutz vor Lawinen und Steinschlag.

Einhausungen gibt es nicht nur im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr. Auch auf stark befahrenen Eisenbahnstrecken kann die Einhausung zum Schutz der Anwohner eine gute Alternative sein.

Einhausungen im Zusammenhang mit Produktionsanlagen

In vielen Fabriken kommt es bei der Produktion von Gütern zu Prozessen, die entweder sehr laut oder durch Abgabe von starken Emissionen die Gesundheit der Arbeitnehmer belasten oder sogar die Umwelt insgesamt in Mitleidenschaft ziehen.

Mit einer Einhausung der betreffenden Produktionseinrichtung kann das Unternehmen Schaden von der Belegschaft und der näheren Umgebung abwenden. Einhausungen für Maschinen gibt es in den Bereichen Lärmschutz, Staubschutz, Maschinenschutz und vor allem Brandschutz.

Zur Einhausung von Produktionsanlagen werden gerne Lösungen aus Paneelen bevorzugt, um die Ummantelung der Maschine vorzunehmen. Zwischen die beiden Paneele wird eine Dämmung aus Mineralfaserplatten, die auch dem Brandschutz dient, eingesetzt.

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