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Von Bauherren und Nachunternehmern Bauen ist eine Freude! Von der Grundsteinlegung zum Richtfest bis zur Schlüsselübergabe warten jede Menge Arbeit und Spaß. Doch was muss man als Bauherr bei der Ausschreibung der Leistungen beachten? Worauf muss das ausführende Bauunternehmen seinen Fokus legen? Selbst wenn die auszuführende Leistung sehr gut beschrieben wurde, wird sich erst auf der Baustelle zeigen, ob sie so ausführbar ist. In diesem Blog werdet ihr alles Wissenswerte über das Thema Bauen erfahren. Welche Arten der Ausschreibung gibt es, braucht man eine Bauüberwachung? Was ist bei Streitigkeiten zu tun? Alles spannende Fragen, die auf Antworten warten. Davon gibt es hier genug für euch. Fühlt euch eingeladen, in die Welt des Neubaus einzutauchen.

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Wissenswertes zur Wandanlage mit Umkehrosmose

Bei der Umkehrosmose handelt es sich um ein Verfahren, das Wasser fast einhundertprozentig trinkrein säubern kann. Alle schädlichen Stoffe wie Bakterien, chemische Stoffe oder Pestizide können durch diesen Prozess komplett separiert werden. Dabei wird das Wasser durch eine halbdurchlässige und synthetische Membran gedrückt, welche allerdings nur Wassermoleküle durchlässt und restliche Unreinheiten entfernt. Im Anschluss darauf entsteht eine klare Trennung von Wasser und Fremdkörper, sodass die fremden Stoffe einfach in den Abfluss umgeleitet werden können.

Anlagen für den eigenen Haushalt lassen sich dabei sowohl horizontal als auch vertikal installieren, wobei meist eine Wandanlage mit Umkehrosmose montiert wird. Herzstück der Anlage ist vor allem die bereits beschriebene Membran. Diese besteht aus mehreren, spiralähnlichen Lagen, die zusammen aufgewickelt sind. Diese Wickelform wird als TFC bezeichnet. Eine derartige Membran ist allerdings nicht ewig haltbar und muss alle 1 – 2 Jahre ausgewechselt werden. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn die Leitfähigkeit leicht zunimmt und so sich ein beginnender Verschleiß bemerkbar macht.

Des Weiteren hat eine Wandanlage mit Umkehrosmose einen Feinfilter, welcher Sedimente bis 5 µm aus dem Wasser aussiebt. Dies sorgt dafür, dass die Membran langlebiger ist und vor groben Beschädigungen geschützt wird. Üblicherweise werden hier Inline-Filter mit Kartusche und Gehäuse verwendet, die allgemein jedes halbe Jahr getauscht werden sollten, die ist jedoch abhängig von dem Anteil an Sedimenten im Regenwasser, sodass sich der Feinfilter auch bis zu 12 Monaten halten kann. Daneben gibt es einen Aktivkohlefilter, der fluide Stoffe wie Chlor oder Pestizide aus dem Trinkwasser filtert. Darüber hinaus werden ebenso Gerüche und Duftstoffe aus dem Wasser entfernt.

Zusätzlich findet man ein Spülventil bzw. einen Durchflussbegrenzer. Der Durchflussbegrenzer ist deshalb notwendig, damit der Druck an der Membran nicht nachlässt und das Wasser nicht an der Membran vorbeigeleitet wird. Durch ihn lässt sich die Durchflussgeschwindigkeit bestimmen und auf einen gewünschten Wert regulieren. Je nach Ausstattung der Anlage findet man anstatt eines Durchflussbegrenzers ein Spülventil, welches auf ähnliche Weise funktioniert. Einziger Unterschied ist ein Hahn, an dem der Durchfluss gesteuert werden kann.

Man sollte jedoch ebenso bedenken, dass neben Unreinheiten wichtige Mineralien aus dem Wasser getrennt werden, da die Anlage nicht zwischen guten und gefährlichen Stoffen unterscheiden kann. Aus diesem Grund könnte der Einbau einer Mineralkartusche eine Rolle spielen, um dem Wasser erneut wichtige Mineralteilchen zuzuführen. Dies ist besonders für Personen mit einem Mineralmangel und unausgewogener Ernährung wichtig, da sich der Körper sonst an das Osmosewasser anpasst. Schädlich ist eine Wandanlage mit Umkehrosmose für den Körper aber nicht und kann unbedenklich für die Aquaristik, Haushaltsgeräte, Reinigungszwecke und dem Kochen von Kaffee und Tee genutzt werden.

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